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Page 66
Man m��te sein Ich nicht immer mit sich identifizieren, sondern wie eine
Mutter ihr Kind behandeln.
* * * * *
Fa� das Leben immer als Kunstwerk.
* * * * *
Umschnalle dein Herz mit Schweigen.
1905
Wir _brauchen_ nicht so fort zu leben, wie wir gestern gelebt haben. Macht
Euch nur von dieser Anschauung los und tausend M�glichkeiten laden uns zu
neuem Leben ein.
* * * * *
Wenn man zum Leben ja sagt und das Leben selber sagt zu einem nein, so mu�
man auch zu diesem Nein ja sagen.
* * * * *
Man kann nur als Totschl�ger leben.
* * * * *
H�her als alles Vielwissen stelle ich die stete Selbstkontrolle, die
absolute Skepsis gegen sich selbst.
* * * * *
Jeden Tag seines Lebens eine feine, kleine Bemerkung einfangen -- w�re
schon genug f�r ein Leben.
1906
Nur im Flu� bleiben, nur nicht zur Spinne eines Gedankens werden.
* * * * *
Sei mit dir nie zufrieden, au�er etwa episodisch, so da� deine
Zufriedenheit nur dazu dient, dich zu neuer Unzufriedenheit zu st�rken.
* * * * *
Ich schreibe der Gegenwart sch�n gebildeter Gegenst�nde einen gro�en
Einflu� auf den Menschen zu. So sollten wir die M�bel unserer Kinderzimmer
mit au�erordentlicher Sorgfalt ausw�hlen. Irgend ein sch�ner, schlichter,
ehrw�rdiger Schrank, auf den der Blick unsres Kindes von seinem Lager aus
f�llt, ja kunstvolle Modelle bedeutender Bauwerke, z.B. eine kleine
Nachbildung der Peterskuppel, eines griechischen Tempels, einer modernen
Eisenbr�cke w�rden ihm zweifellos eine Ahnung von gro�em Stil geben, die
es sein ganzes Leben hindurch nachsp�ren und weiterentwickeln w�rde.
1907
Ich lese von einer Spielzeugausstellung in Berlin. Und zwar einer
Ausstellung von Dilettanten verfertigter Dinge, als da sind D�rfer aus
Streichholzschachteln, rollendes Material aus Garnspulen, ein Haus aus
einer Eierkiste und Zigarrenbrettchen usw. Mir lacht das Herz. Seit
manchem Jahre schm�he ich das luxuri�se moderne Spielzeug, diese echte
Aus- und Nachgeburt einer materialistischen Periode, -- und nun erhebt
endlich wieder das Spielzeug unserer Kindheit das bescheidene und
phantasievolle K�pfchen. Man sieht den Geist wieder bei der Arbeit, nach
und unter so viel �dem Bildungsphilistertum wieder den Geist und die
Liebe.
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